Seminare

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Fortbildungskonzept: Teilhabeassistent/-in 

Erste Einführungswoche 

Zu Beginn der Fortbildung lernen wir uns gegenseitig kennen und beginnen mit der „Goldenen Regel“. Diese Grundregel hilft uns, eine gute Kommunikation mit Kindern aufzubauen und Empathie zu fördern. Anschließend beschäftigen wir uns mit wichtigen Themen wie der Bedeutung von Beobachtung, dem Umgang mit störendem Verhalten und der Relevanz von Fragen. 

In den nächsten Tagen erfahren wir, wie unser Gehirn funktioniert, um Handlungen besser zu verstehen. Danach lernen wir den Kompetenzbaum kennen. Dieser umfasst: 

  • Wurzelkompetenzen wie Ehrlichkeit und Durchhaltevermögen,
  • Stammkompetenzen wie Vergleichen und Begriff Schatz
  • Ast Kompetenzen wie aktives Zuhören. 

Wir diskutieren, wie diese Kompetenzen im Alltag mit Kindern gefördert werden können.  

Danach lernen wir drei für uns wichtige Theorien kennen: 

  1. Die Zone der nächsten Entwicklung (Wygotski), 
  1. Das Motivationsschema (Rheinberg), 
  1. Die Konsistenztheorie (Grawe). 

Den Abschluss der ersten Woche bilden Fragetechniken, die für die Arbeit mit Kindern besonders wichtig sind.

Zweite Einführungswoche 
Der Fokus liegt auf verschiedenen Beeinträchtigungen, wie Autismus Spektrum, Trisomie 21, ADHS, soziale und emotionale Störungen, Sprach- und Tick Störungen. Wir lernen, uns in diese Situationen hineinzuversetzen und passende Hilfestellungen zu entwickeln. 

Ein weiterer Schwerpunkt sind die praktischen Anforderungen in der Arbeit: 

  • Verhaltensregeln in Einrichtungen,
  • Unser Kinderschutzkonzept,
  • Elternarbeit,
  • Kommunikation und Dokumentation. 

Beginn Traineephase 
Die Fortbildung wird in 30 Einheiten fortgesetzt, jeweils mit zwei Einheiten pro Woche. Während Tagsüber schon mit Kindern in den Einrichtungen gearbeitet wird. 

Beispiele für die Inhalte: 

  • Beobachtung und Reflexion: Erkennen von Beobachtungsfehlern und gezielte Förderplanung.
  • Dokumentation: Schreiben von Berichten, Führen von Lerntagebüchern und Einsatz von Kommunikationsbüchern für nonverbale Kinder.
  • Beeinträchtigungen: Vertiefung und Umgang mit spezifischen Herausforderungen.
  • Kindliche Entwicklung: Entwicklungsschritte erkennen und begleiten.
  • Lesen, Schreiben, Rechnen: Erprobte Programme, um grundlegende Fähigkeiten zu fördern.
  • Förderplanung: Berichte schreiben und Fördermaßnahmen individuell anpassen.
  • Metakognition: Vermittlung von Selbstlernkompetenzen.
  • Kreativität: Förderung durch Basteln und kreative Aktivitäten.
  • Elternarbeit und Konfliktbewältigung: Umgang mit Aggressionen und Elternkommunikation.
  • Diagnostik: Nutzung von Spielsituationen als diagnostisches Werkzeug.
  • Traumatisierung und systemische Therapie: Umgang mit belasteten Kindern.
  • Konfrontation als Therapie: Bindungs- und Beziehungsarbeit nach Viktor Frankl.

Dies ist eine kleine Auswahl an Beispielen, um einen Eindruck zu gewinnen 

Abschluss: 
Die Fortbildung endet mit einem umfassenden Überblick über alle erlernten Inhalte. Gemeinsam.

Dieses Konzept bietet eine strukturierte, praxisnahe Fortbildung, die Theorie und Anwendung ideal verbindet.